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Einrichten der Entwicklungsumgebung für die RuuviTag Firmware

Kürzlich hatte ich einen Hardwarefehler an meinem Laptop, sodass ich das Vergnügen hatte, meine Backups zu überprüfen und die Entwicklungsumgebung erneut einzurichten.

Ein unordentlicher Tisch mit Computern und RuuviTags
Na klar.

Da wir immer wieder Fragen zur Firmware-Entwicklung bekommen, werde ich die Schritte hier aufschreiben.

Mein Computer läuft mit Debian 8 (Wheezy), 64 Bit, nichts Besonderes an Hardware.

Zuerst habe ich die arm-gcc Toolchain Version 4.9-2015q3 heruntergeladen. Obwohl der Compiler seitdem viele Updates erhalten hat, ist dies die Version, mit der das Nordic SDK 12.3 getestet wurde. Um die Binärdateien auf einem 64-Bit-Computer auszuführen, musst du möglicherweise einige Bibliotheken installieren. Ich habe die Toolchain in /usr/local/ platziert, damit ich später keine Makefiles anpassen muss.

Ich hatte die üblichen Build-Tools bereits installiert, aber du musst möglicherweise build-essentials etc. für make, curl etc. installieren.

Um die Hex-Dateien tatsächlich auf die Boards zu flashen, sind die Nordic Command Line Tools erforderlich. Wenn du DFU-Pakete erstellen möchtest, die über Bluetooth gesendet werden, benötigst du nRF utils. Wenn du eine kabelgebundene Verbindung zum RuuviTag über das Dev Shield verwenden möchtest, benötigst du die JLink Segger Software.

Dann habe ich die RuuviTag Firmware aus dem offiziellen Git-Repository geklont und make ausgeführt. Das Skript lädt das Nordic SDK herunter und erstellt den Bootloader sowie Beispielprogramme.

Die Entwicklungsumgebung ist nun eingerichtet. Der nächste Beitrag in dieser Reihe wird sich damit befassen, wie man die Programme mit JLink flasht und debuggt.

Psst…

Hol dir das RuuviTag Entwickler-Kit, um dein Setup zu vervollständigen!

RuuviTag Development Kit

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Ruuvi hat seinen Sitz in Finnland. Wenn du ein EU-Verbraucher bist, ist die Mehrwertsteuer inbegriffen. Wenn du ein Nicht-EU-Kunde bist, zahlst du keine Mehrwertsteuer. Wenn du ein EU-Unternehmen bist, gib deine Umsatzsteuer-ID an der Kasse ein.

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Das Development Kit wurde für Hardcore-Entwickler entwickelt, die ihre RuuviTag-Sensoren an ihre Grenzen bringen möchten, indem sie die Geräte über den SWD-Bus (Serial-Wire-Debug) flashen und debuggen oder die zusätzlichen IO-Anschlüsse auf der Unterseite der RuuviTag-Platine nutzen.

Das Paket enthält:

  • 1 x Nordic Semiconductor nRF52-DK Evaluation Kit
  • 1 x Development Shield, entwickelt für RuuviTag

Vorteile des Kits

  • Nutze Protokoll-Stacks oder Betriebssysteme von Drittanbietern (z. B. Wirepas Connectivity oder andere Drittanbieter)
  • Debugge deine Firmware über SWD (das nRF52-DK verfügt über einen integrierten Segger J-Link Programmierer)
  • Einfacher Zugriff auf alle IO-Pins auf der Unterseite des RuuviTags
  • Die ursprüngliche RuuviTag-Software kann wiederhergestellt werden (Werksreset)
  • Teste sicher verschiedene Protokoll-Stacks in der Entwicklung (zum Beispiel Bluetooth 5, ein kommendes Feature)
  • Kein Stress mit der Batterie während der Entwicklung, da das Shield den RuuviTag mit Strom versorgt

Brauche ich eines?

Das DevKit wird nicht benötigt, wenn du deine RuuviTags einfach Over-the-Air flashen möchtest.

Für die meisten Leute reicht DFU OTA (Device Firmware Update Over-the-Air) aus, wenn kein Protokoll-Stack oder Bootloader ersetzt werden muss oder kein ernsthaftes Debugging erforderlich ist.

Beachte auch, dass bei der Entwicklung eigener Firmware Stromverbrauchsmessungen empfohlen werden, um mögliche Leckströme zu identifizieren. Ein großartiges Werkzeug hierfür ist das Power Profiler Kit von Nordic Semiconductor, das mit dem nRF52-DK Evaluation Board kompatibel ist.

Um mehr über das DevKit zu erfahren, schau dir das Tutorial von RuuviLab an.