Was passiert?
Ein Ultraschall-Luftbefeuchter verdampft Wasser nicht einfach; er zerstäubt es zu winzigen Tröpfchen, die dann zu Wasserdampf verdunsten.
Wenn das Wasser Mineralien (wie Kalzium oder Magnesium) enthält, verdampfen diese Mineralien dabei nicht. Stattdessen werden sie als winzige Partikel in die Luft freigesetzt. Bei mineralreichem Wasser können diese Partikel manchmal als weißer Staub auf nahegelegenen Oberflächen sichtbar sein.
Was erkennt Ruuvi Air?
Die von einem Ultraschall-Luftbefeuchter freigesetzten Mineralpartikel sind sehr klein – typischerweise im PM2.5-Größenbereich, laut Studien.
Aus diesem Grund erkennt Ruuvi Air sie korrekt als PM2.5-Partikel und meldet höhere PM2.5-Werte, obwohl die Quelle nicht Rauch oder Außenverschmutzung, sondern der Luftbefeuchter selbst ist. Da die PM2.5-Messung auch Teil des Raumluftqualitätswerts (IAQS) von Ruuvi Air ist, werden auch niedrigere Luftqualitätswerte gemeldet.
Warum ist die Wasserqualität wichtig?
Die Menge der Mineralien im Wasser beeinflusst direkt den PM2.5-Wert:
• Mehr Mineralien im Wasser → mehr Partikel in der Luft → höhere PM2.5-Werte
• Mineralarmes oder destilliertes Wasser → weniger Partikel → niedrigere PM2.5-Werte
Wie lassen sich durch einen Luftbefeuchter verursachte PM2.5-Werte reduzieren?
Du kannst Feinstaub und PM2.5-Werte reduzieren, indem du:
• Destilliertes, demineralisiertes oder Umkehrosmosewasser verwendest
• Einen mineralreduzierenden Filter im Luftbefeuchter verwendest, falls unterstützt
• Einen Luftreiniger im selben Raum betreibst
• Ruuvi Air von der Nebelaustrittsöffnung des Luftbefeuchters entfernt platzierst
• Einen Verdunstungsbefeuchter wählst, der keine Mineralpartikel in die Luft abgibt
Zusammenfassung
Ruuvi Air funktioniert wie vorgesehen, wenn es erhöhte PM2.5-Werte in der Nähe eines Ultraschall-Luftbefeuchters erkennt. Die Messwerte werden durch Mineralpartikel verursacht, die aus dem Wasser freigesetzt werden, nicht durch Rauch oder Außenluftverschmutzung. Ein niedrigerer Raumluftqualitätswert (IAQS) wird ebenfalls gemeldet, da PM2.5 Teil des Ruuvi-Luftqualitätswerts ist.
Die langfristigen gesundheitlichen Auswirkungen dieser Mineralpartikel werden untersucht, sind aber noch nicht gut verstanden.