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Was ist ein Smart-Gewächshaus? Ein Leitfaden für Einsteiger

Auch wenn es wie eine Lösung für die industrielle Landwirtschaft klingt: Ein Smart-Gewächshaus kann für alle funktionieren – auch in deinem kleinen Garten oder auf deinem Balkon. In diesem Artikel erfährst du, worum es bei einem Smart-Gewächshaus geht und wie du damit startest.

Definition, Ursprung und Unterschiede zwischen einem Smart-Gewächshaus und einem herkömmlichen Gewächshaus

Ein Smart-Gewächshaus nutzt Überwachungs- und Steuerungssysteme, um die Wachstumsbedingungen für Pflanzen zu optimieren.

Gewächshaus-Automatisierung wird zugänglicher und günstiger

Smarte Technologien und Gewächshaus-Automatisierung finden ihren Weg von industriellen Anwendungen in den privaten Verbrauchermarkt. So sind zum Beispiel automatische Ventilatoren und Heizgeräte, Lüftungsfenster, die sich abhängig von der Temperatur öffnen und schließen, sowie computergesteuerte Bewässerungssysteme, die Wasser und Dünger bereitstellen, sowohl für gewerbliche Gärtnereien als auch für private Gewächshäuser leicht erhältlich.

Ein guter Sensor sowohl für Einsteiger als auch für fortgeschrittene Grower ist der RuuviTag! Schau dir unten ein Video an, wie er funktioniert.

In den letzten Jahren hat sich sensorbasierte Automatisierung von Fabriken und Laboren in unsere Wohnungen und unseren Alltag ausgebreitet. Daher überrascht es nicht, dass Technologie langsam auch in unsere Gärten einzieht und Gewächshäuser ebenfalls smarter macht.

Smarte Sensoren spielen eine Schlüsselrolle

Smarte Aktoren, Sensoren und Monitoring-Systeme stehen im Zentrum der neuen grünen Bewegung in Städten. Dadurch finden Menschen neue Wege, saubere Lebensmittel in ihren Communities und auf begrenztem Raum anzubauen. Und das ist nicht nur etwas für Bastler! Alles, was du zum Start brauchst, ist ein Smartphone und ein spezialisierter Sensor wie der RuuviTag.

RuuviTag ist ein fortschrittlicher Open-Source-Sensor, der perfekt für Anwendungen im Gewächshaus geeignet ist.

Die kurze Geschichte der Gewächshäuser

Die Idee, Pflanzen in umweltkontrollierten Bereichen anzubauen, gibt es seit der Zeit des antiken Roms. Die ersten modernen Gewächshäuser entstanden im 17. Jahrhundert in Europa. Diese privaten Gewächshäuser wurden vor allem von reichen und gebildeten Menschen gebaut, um Pflanzen zu kultivieren und zu studieren, die aus tropischen Regionen der Welt importiert wurden.

Diese Gewächshäuser waren jedoch nicht besonders praktisch: Sie waren teuer im Bau, erforderten viel Arbeit im Betrieb und stellten große Herausforderungen dar, wenn es darum ging, konstante Wärme und Belüftung aufrechtzuerhalten. Mit der Zeit wurden Materialien und Bautechniken besser, und Gewächshäuser wurden immer effizienter und praktischer in der Nutzung.

Im letzten Jahrhundert gab es viele technologische Fortschritte – etwa die Erfindung großer Polyethylenfolien –, die Gewächshäuser noch kosten- und energieeffizienter gemacht haben. Gleichzeitig fanden sie nach und nach ihren Weg in Gärten, Hinterhöfe und sogar auf Balkone von Hausbesitzern.

Heute wird ein großer Anteil der Gewächshäuser noch immer mit Polyfolien, Aluminiumprofilen, verzinkten Stahlrohren und PVC-Wasserrohren gebaut.

Altes Gewächshaus in Wien. Das Bild zeigt, dass das Grundprinzip eines Gewächshauses über Jahrhunderte gleich geblieben ist.
Das Palmenhaus in Wien befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Niederländischen Botanischen Gartens. Es wurde 1881 erbaut. Foto von Bob Coyne.

Welche Vorteile haben automatisierte Gewächshaussysteme?

Ein einfaches Gewächshaus im Garten braucht nicht zwingend Automatisierung wie computergesteuerte Beschattung, Bewässerung, Belüftung oder Temperaturregelung.

Wichtig ist jedoch zu verstehen, dass eine kontrollierte Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Gewächshaus zu den wichtigsten Elementen eines funktionierenden Gewächshauses gehören. Extreme Temperaturschwankungen können die Pflanzengesundheit stark beeinträchtigen, und ein überhitztes Gewächshaus kann außerdem dazu führen, dass der Boden schneller austrocknet und der Wasserverbrauch steigt.

Luftfeuchtigkeit beeinflusst die Fähigkeit einer Pflanze, ihre grundlegenden biologischen Funktionen auszuführen. Pflanzen nutzen einen Prozess namens Transpiration, der hilft, Wasser für Photosynthese und Wachstum zu transportieren. Er spielt auch eine wichtige Rolle bei der Kühlung der Pflanze. Zu viel Luftfeuchtigkeit kann jedoch zu bakteriellen und pilzbedingten Infektionen führen – daher ist das richtige Gleichgewicht entscheidend für die Pflanzengesundheit. Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit lokal oder aus der Ferne zu überwachen und zu steuern, wird dadurch extrem wichtig.

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Welche Sensoren werden zur Überwachung des Pflanzenwachstums verwendet?

Für Smart-Gewächshäuser gibt es viele verschiedene Sensortypen, die Daten für das Umweltmonitoring und zur Steuerung der Automatisierung messen und melden.

  • Luftfeuchtigkeitssensoren
  • Temperatursensoren
  • Bodenfeuchtesensoren
  • Lichtsensoren
  • Boden-pH-Sensoren
  • Luftqualitätssensoren
  • Kohlendioxidsensoren

Deine Ausrüstung sollte für die Bedingungen im Gewächshaus geeignet sein. Das erfordert in der Regel besondere Aufmerksamkeit bei Stromversorgungen und Sensoren, die empfindlich auf Wasserspritzer, Sonnenlicht und Luftfeuchtigkeit reagieren können. Eine erfolgreiche Lösung sollte mehr sein als die Summe ihrer Teile.

Wie lassen sich Luftfeuchtigkeitswerte im Gewächshaus ganz einfach überwachen?

Mit smarter Sensortechnologie ist es einfach, Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Gewächshaus zu überwachen. Eine einfache Methode ist, mindestens drei Sensoren im Gewächshaus zu platzieren: einen an jedem Ende der Konstruktion und einen in der Mitte.

Thermometer oder smarter Sensor?

Die einfachsten Messungen lassen sich mit einem digitalen Thermometer durchführen. Ein fortschrittlicherer Sensor kann jedoch praktischer sein. Echtzeit-Umweltdaten auf dem Handy verfügbar zu haben, kann bei einem Geräteausfall, der sofortige Aufmerksamkeit erfordert, ein echter Lebensretter sein. Außerdem reagieren manche Pflanzen sehr empfindlich auf plötzliche Temperaturänderungen. Zugriff auf Echtzeitdaten kann dir daher helfen, deine Ernte zu retten.

Es wird empfohlen, dass fortgeschrittenes Temperaturmonitoring die Lufttemperatur, die Temperatur des Substrats und die Pflanzentemperatur getrennt misst. In diesem Fall wird der Einsatz fortschrittlicher Systeme wie computergesteuerter Infrarotsensoren oder anderer smarter Sensoren zur Notwendigkeit.

Dein eigenes Arduino-DIY-Projekt zur Gewächshaus-Automatisierung bauen

Es versteht sich von selbst, dass fortgeschrittenere Automatisierungs- und Monitoring-Systeme meist auf den kommerziellen Einsatz ausgerichtet sind. Gemeinschaftsgärten und gemeinschaftsgetriebene Gewächshausprojekte können jedoch von Open-Source-basierten Lösungen profitieren, etwa von Plattformen wie Raspberry Pi oder Arduino.

Es ist leicht, vollständige Anleitungen zu finden, um alles zu bauen – von einzelnen automatisierten Komponenten bis hin zu vollautomatisierten Gewächshäusern. Diese Gewächshäuser umfassen automatische Überwachung, Bewässerung und Belüftung. Ein Einsteiger braucht nicht mehr als ein paar Tage mit YouTube-Videos und Online-Tutorials, um alles zu lernen, was nötig ist, um ein Smart-Gewächshaus von Grund auf zu bauen.

Mit dem smarten Bluetooth-Sensor RuuviTag dein Gewächshaus überwachen

So reizvoll es klingt, ein eigenes System zu bauen: Der dafür nötige technische Kenntnisstand kann für viele ein großer Abturner sein. RuuviTag gehört zu den wenigen drahtlosen Sensoren, die sowohl Einsteiger als auch fortgeschrittene Nutzer verwenden können. Der Sensor kann direkt out of the box als eigenständige, mobilfähige Wetterstation funktionieren – oder du nutzt so viele RuuviTag-Sensoren, wie du brauchst, um ein vollwertiges industrielles Sensornetz aufzubauen.

RuuviTag ist ein kabelloser Sensor, der Temperatur, relative Luftfeuchtigkeit, Luftdruck und Bewegungsinformationen direkt an dein Handy sendet. Der Sensor wird sogar mit einem wetterfesten Gehäuse geliefert, was ihn besonders attraktiv für Gewächshausanwendungen macht.

Ruuvi Gateway ist unsere Lösung, um dein Gewächshaus dauerhaft zu überwachen. Ruuvi Gateway empfängt die Mess-Broadcasts des RuuviTag und sendet sie an Ruuvi Cloud. Dort kannst du die Daten deiner RuuviTags jederzeit abrufen, solange du eine funktionierende Internetverbindung hast. Mit Ruuvi Gateway kannst du jederzeit Benachrichtigungen erhalten, wenn in deinem Gewächshaus etwas Unerwünschtes passiert.

RuuviTag im Vergleich zu gängigen Küchenkräutern.
RuuviTag passt in jedes denkbare Gewächshaus!

Umweltmonitoring im Gewächshaus mit Alerts

Niemand kann die Bedingungen in einem Gewächshaus ständig überwachen. Deshalb brauchst du ein Umweltmonitoring-System, das sicherstellt, dass jederzeit die richtigen Bedingungen eingehalten werden.

Ruuvi ist eine tolle Alternative für das Gewächshaus-Monitoring. Du kannst Ruuvis Sensor im Gewächshaus platzieren. Sobald er aktiv ist, kannst du in der Ruuvi Station auf dem Handy oder Desktop Alerts einrichten.

Screenshot aus der Ruuvi Gateway Weboberfläche.

Welche Alerts solltest du fürs Gewächshaus einstellen?

Stelle den Alert für die niedrigste Temperatur auf 16 °C und die höchste Temperatur auf 26 °C ein.

Stelle die niedrigste relative Luftfeuchtigkeit auf 30 % und die höchste relative Luftfeuchtigkeit auf 60 % ein.

Das sind die optimalen Werte für Pflanzen. Wenn du diese Alarme einstellst, weißt du sofort, wenn die Bedingungen nicht optimal sind. Mit Gateway erhältst du eine E-Mail, dass die Bedingungen nicht optimal sind.

Optionale Alerts für Smart-Gewächshaus-Monitoring-Systeme

RuuviTag hat ein Barometer eingebaut. Das Barometer kann helfen, Wetteränderungen zu erkennen. Wenn du Veränderungen des lokalen Luftdrucks überwachst, kannst du benachrichtigt werden, wenn ein Sturm aufzieht. So kannst du dein Gewächshaus besser abdecken.

Außerdem kannst du einen Alert für Bewegung einstellen. Du kannst den RuuviTag an der Gewächshaustür anbringen. Sobald sich die Tür öffnet, bekommst du eine Benachrichtigung. Ziemlich praktisch, wenn du deine Pflanzen vor Kindern oder Tieren schützen willst, die empfindliche Pflanzen beschädigen könnten.

Smart-Gewächshaus auf ein neues Level bringen

Da RuuviTag einen dreidimensionalen Beschleunigungssensor hat, kannst du ihn im Smart-Gewächshaus nutzen. Die Erde zieht den Tag ständig zu ihrem Massenzentrum. Diese Kraft entspricht ungefähr 1G. Wenn du RuuviTag an einer Tür oder Klappe anbringst, kannst du aus der Beschleunigungsmessung die Position des Tags zur Erde ablesen.

Das ist nützlich, wenn du sehen willst, wann automatisierte Belüftungs- oder Bewässerungssysteme laufen.

Fazit

Wenn du dein eigenes frisches Gemüse anbauen oder dein Interesse am Pflanzenanbau auf ein neues Level bringen möchtest, solltest du darüber nachdenken, dein Gewächshaus zu einem smarteren aufzurüsten, um die besten Ergebnisse zu erzielen. Dank technologischem Fortschritt sind smarte Bluetooth-Sensoren wie RuuviTag sehr erschwinglich und funktionieren direkt out of the box. Außerdem sind sowohl der Sensor als auch die mobile App für alle, die eine zusätzliche Herausforderung suchen, zu 100 % Open Source – die ideale Gelegenheit, eigene Smart-Gewächshaus-Lösungen zu bauen.

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Ruuvi hat seinen Sitz in Finnland. Wenn du ein EU-Verbraucher bist, ist die Mehrwertsteuer inbegriffen. Wenn du ein Nicht-EU-Kunde bist, zahlst du keine Mehrwertsteuer. Wenn du ein EU-Unternehmen bist, gib deine Umsatzsteuer-ID an der Kasse ein.

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FAQ
Welche Sensoren werden in Gewächshäusern verwendet?

Die typischsten Sensoren in Gewächshäusern sind:

  • Luftfeuchtigkeitssensoren
  • Temperatursensoren
  • Bodenfeuchtesensoren
  • Lichtsensoren
  • Boden-pH-Sensoren
  • Luftqualitätssensoren
  • Kohlendioxidsensoren
Was ist ein Smart-Gewächshaus?

Zum Beispiel sind automatische Ventilatoren und Heizgeräte praktische Helfer für jedes Gewächshaus. Auch computergesteuerte Systeme zur Wasser- und Düngergabe sind bereits für fast alle verfügbar!

Wie überwacht man die Luftfeuchtigkeit im Gewächshaus?

Die Überwachung der Luftfeuchtigkeit im Gewächshaus wird mit günstigen kabellosen Bluetooth-Sensoren ganz einfach. RuuviTag ist ein gutes Beispiel für einen geeigneten Sensor.

Was sind die wichtigsten Elemente eines Gewächshauses?

Die wichtigsten Elemente sind eine konstante Temperatur und Luftfeuchtigkeit.

Was ist ein Gewächshaus-Monitoring-System?

Ein Gewächshaus-Monitoring-System ist eine Kombination aus Sensoren, Software und Hardware, die dafür entwickelt wurde, Umweltvariablen in einem Gewächshaus zu messen und aufzuzeichnen. Es wird genutzt, um Wachstumsbedingungen zu überwachen und zu optimieren, darunter Temperatur, Luftfeuchtigkeit, CO2-Werte, Lichtintensität, Bodenfeuchte und Nährstoffwerte.